Amnesty International: Guantanamo schließen!

6 Jan

Auf der Internetseite von Amnesty International findet sich eine Online-Petition, die am 23. Januar an US-Präsident Obama übergeben werden soll, die ihn zur Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo auffordert. Diese zu unterzeichnen, dauert keine 30 Sekunden!

Von amnesty.de:

„Am 11. Januar 2002, wenige Monate nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, wurden die ersten Häftlinge in das US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba überführt. Seitdem wurde das Lager weltweit aufgrund schwerer Menschenrechtsverletzungen bekannt, darunter willkürliche Festnahmen, geheime Inhaftierungen, Folter und andere Misshandlung, außerordentliche Überstellungen und unfaire Gerichtsverfahren.

Zehn Jahre später befinden sich noch immer über 150 Gefangene in Guantánamo, der Großteil von ihnen in unbefristeter Haft ohne Anklage oder Gerichtsverfahren. Diejenigen, gegen die Anklage erhoben wurde, erhalten ein unfaires Verfahren vor einer Militärkommission, einige von ihnen könnten zum Tode verurteilt werden. Die US-Regierung behält sich das Recht vor, die Häftlinge selbst nach einem Freispruch durch die Militärkommission weiter unbefristet in Gewahrsam zu halten. Mit dem neuen Gesetz über den US-Verteidigungshaushalt 2012 wurden diese Praktiken nun sogar in einem Gesetz festgeschrieben. Die für Folter und andere Menschenrechtsverletzungen verantwortlichen Personen bleiben straflos, und bisher hat kein ehemaliger Häftling eine Entschädigung erhalten.“

Zur Petition

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Eine Antwort to “Amnesty International: Guantanamo schließen!”

  1. DHH 8. Januar 2012 um 13:38 #

    Ich danke den Amis aus tiefstem Herzen für die Einrichtung und Aufrechterhaltung von Guantanamo.

    Und auch wenn ich skeptisch gegenüber Obama bei seiner Amtsübernahme als Präsident war, so muss ich zugestehen, dass er sämtliche Anti-Terror-Maßnahmen der Vorgängerregierung nicht nur übernommen sondern sogar noch ausgebaut hat: Mehr Häftlinge in Guantanamo, mehr „renditions“, mehr Drohnenangriffe, und zwar nicht mehr nur auf dem Schlachtfeld als Gefechtsunterstützung, sondern in den Dörfern und weiteren Rückzugsgebieten der Terroristen.

    Nur, dass er jetzt sogar seine eigenen Landsleute ausknipsen lässt, weil man vermutet, sie könnten Terroristen sein (Al-Awlaki), gibt mir ein ungutes Gefühl…

    Jedenfalls wundert mich nicht, dass eine linke Ideologieorganisation wie ai dagegen zetert – für mich ist das ein weiterer Beweis, dass Obama hier richtig liegt. Kurs halten, Mr. President – yes we can!

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